Allgemein

Windkraft brutal im Kobernaußerwald - Leserbrief Hermann Würflingsdobler sen.

Autor 29. August 2010

Die Raumordnungsbehörde des Landes OÖ hat die Gemeinde Munderfing im Mai wissen lassen, dass sie zu der für das Windprojekt MUNDERFING erforderlichen Flächenwidmung aus forst-, naturschutz- und wasserrechtlichen Gründen voraussichtlich keine Zustimmung geben wird.

Ganz im Stillen machten sich die sonst sehr medienfreudigen Munderfinger Windbarone daran, das Projekt abzuändern. Die Zahl der Windanlagen wurde von 9 auf 5 reduziert.
Dafür wurden Leistung und Größe der Anlagen deutlich erhöht - die Nabenhöhe um 30 m auf 135 m, die Gesamthöhe um ca. 40 m auf 190 m, das wäre in etwa die doppelte Höhe des Braunauer Kirchturmes, Den ganzen Beitrag lesen »

Nachlese zum Tag des Gegenwindes am Samstag, 12. Juni 2010 von 10 bis 16 Uhr

Autor 16. Juni 2010

Das Vordringen von “Windkraft im Wald”, finanzielle Zuwendungen an Gemeinden und natürlich die zehntausenden Bürger, die von sauberen Windkraft enttäuscht sind. Alles im Namen der Umwelt? Alles Öko? Alles sauber? Wir vergaßen ja zu zitieren: “Der Wind weht gratis…Der Wind liefert uns die Energie, die wir brauchen, vor unserer Haustür – wir müssen sie nur ernten.” (c) IG Windkraft. Doch wer zahlt die Zeche für die uferlosen Subventionen? Warum investieren Gemeinden nicht lieber in effizienter Maßnahmen zur Eindämmung des Treibhausgases CO2?

Der Infofolder zum Tag des Gegenwindes

Lesen Sie dazu den Bericht des Bundesverbandes zum Schutz des Waldes

Anfrage von LAbg. Schießl an LR Anschober wegen Windpark Silventus im Kobernaußerwald

Autor 16. Juni 2010

Anfrage des Abgeordneten David SCHIESSL an Landesrat Rudolf ANSCHOBER:

“Vor nunmehr einigen Jahren wurde das Projekt ‘Windpark Silventus’ in die Wege geleitet. In der Zwischenzeit wurde dieses Vorhaben teils heftig diskutiert und die Anzahl der ursprünglich geplanten Windradanlagen bereits wesentlich reduziert. Eine Umsetzung des Projekts Windpark Silventus blieb bis zum jetzigen Zeitpunkt allerdings aus. Wie ist der aktuelle Stand der Umsetzung des Projekts ‘Windpark Silventus’?”

Lesen Sie hier die Wortmeldungen der mündlichen Anfrage von LAbg. Schießl an Landesrat Rudolf Anschober.
Sie erhalten auf dieser Seite in der vorletzten Zeile die Möglichkeit den Wortwechsel als PDF-Datei herunerzuladen.

Ein neues altes Lied: Ich brauch mehr Geld, Karl Otto …

Autor 16. Juni 2010

Die Neuinterpretierung des Liedes fällt unter künstlerische Freiheit.
Ähnlichkeiten mit derzeit handelnden Akteuren sind zufällig.

Karl Otto, das Geld ist zuwenig,
Karl Otto, das Geld ist zuwenig,
Karl Otto, ich brauch mehr Geld!

Dann verkauf halt Strom, oh Henry,
dann verkauf halt Strom, oh Henry,
Mensch, verkauf Strom!

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Entwertung von Liegenschäften in der Nähe von WKA - auch im Kobernaußerwald?

Autor 15. Juni 2010

Soweit wir uns informiert haben, verlieren Immobilien und Baugrundstücke in der Nähe von WKA bis zu 50% an Wert. Das heißt: Nach den auf den entsprechenden Internetseiten bereitgestellten Berichten müssen Sie, wenn Sie Ihr Haus verkaufen wollen im Regelfall um einen zumindest um 20 Prozent geringeren Preis verkaufen. Dies betrifft nur die Wertverluste für die privaten Grundstücksbesitzer. Die Abwertung als Erholungsregion ist da noch nicht miteinbezogen!

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

Entwertung Liegenschaften mit dem Windpark Heitersberg (Schweiz)

Wertminderung durch Windkraftanlagen - Immobilienwertverluste in Milliardenhöhe (Deutschland)

Rechtstreitigkeit mit dem Finanzamt wegen Herabsetzung des Einheitswertes (Deutschland)

Der Bund deutscher Landschaftsarchitekten empfiehlt …

Autor 15. Juni 2010

Der ganze Artikel kann hier nachgelesen werden

Hier einige aussagekräftige Teile aus dem Artikel, durchaus passend auch für die Situation im Kobernaußerwald:
Vielerorts beherrschen Windkraftanlagen bereits den Sichthorizont, verunstalten das Landschaftsbild und damit auch den Erholungswert der Landschaft sowohl für die unmittelbar dort wohnenden Menschen als auch die Erholungssuchenden. Weitere Beeinträchtigungen des Erholungswertes der Landschaft stellen Lärm, Lichtreflexionen und Schattenwurf der Anlagen dar. Der Handlungs- und Steuerungsbedarf ist groß, auch weil heute nicht mehr nur Klimaschutzziele, sondern handfeste Wirtschaftsinteressen einen nicht immer sachgerechten Einfluss auf die nachhaltige Entwicklung erneuerbarer Energien ausüben. Die technischen Entwicklungen zur Effizienzsteigerung von Windenergieanlagen sind rasant und lassen Auswirkungen auf die Qualität des Landschaftsbildes in bisher nicht gekannten Ausmaßen erahnen …

… Dem Schutz des Landschaftsbildes und der Berücksichtigung der Vogelwelt muss in Zukunft eine erheblich stärkere Bedeutung im Rahmen der flächendeckenden kommunalen Standortuntersuchungen zur Ermittlung von Vorrangflächen bzw. Konzentrationszonen im Flächennutzungsplan beigemessen werden als gegenwärtig allgemein praktiziert. Insbesondere die Fernwirkung der Anlagen sollte stärker beachtet werden.

Die naturschutzrechtliche Eingriffsregelung ist - von wenigen gesetzlichen Ausnahmen abgesehen - bei der Errichtung von Windkraftanlagen anzuwenden. Dies gilt auch für die Errichtung von Windkraftanlagen in bereits ausgewiesenen Vorrangflächen bzw. KonzentrationszonenDen ganzen Beitrag lesen »

Pressekonferenz zur Windkraft im Kobernaußerwald am Donnerstag den 29. April 2010 in Linz

Autor 6. Mai 2010

In der letzten Aprilwoche wurde von den beiden Vereinen zum Schutz des Kobernaußerwaldes und auch des anschließenden Hausruckwaldes in Linz eine Pressekonferenz abgehalten. Der Beitrag von INNSAT.TV zeigt den aktuellen Stand in den betroffenen Gemeinden und die wichtigsten Statements der Pressekonferenz:

Kobernaußerwald und?oder Donau(auen)

Autor 1. April 2010

Da die Windkraftanlagen im Kobernaußerwald immer wieder als das Tüpfelchen auf dem I der Klimarettung angepriesen werden, möchte ich das Thema einmal von einer anderen Seite beleuchten. Inspiriert haben mich dazu folgende Artikel in der Zeitschrift/Publikation Zeitbühne 1/2010:

Der Preis der Verhinderung (von Helmut Bumberger) und
Kein Wohlstand ohne Energieversorgungssicherheit (von Dr. Kurt Pieslinger):
http://www.zeitbuehne.at/

“Anläßlich des 25-Jahr-Jubiläums der Verhinderung des Donaukraftwerkes Hainburg haben die Grünen lautstark gefeiert und in vielen Medien wurde dies kommentarlos wiedergegeben. Es war wirklich ein großer Sieg gegen die vitalen Interessen des Landes, nämlich die Nutzung der wichtigsten eigenen Ressource für unseren Stromverbrauch.”

Wenn man sich untenstehende Fakten und die daraus abgeleiteten Schlüsse zieht, drängt sich unmittelbar die Frage auf:
GEHT ES HIER WIRKLICH UM ÖKOLOGIE, ODER SIND ANDERE VITALE INTERESSEN IM SPIEL?


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Pro Kobernaußerwald

Autor 5. März 2010

Vorwort: Dieser Text gibt eine Meinung im Zuge der  Meinungsfreiheit wider. Diese im Gesetz verankerte Meinungsfreiheit wird durch Lobbyismus und Abhängigkeiten der Bürger immer mehr mit Füßen getreten. Wir sind auf dem besten Wege zu einer Feudalherrschaft der Leute, die Zugang zu den “unbeeinflussten” Medien haben und deshalb auch mit einer ganz anderen “Lautstärke” agieren können.

kobernausserwald_ohne_windkraftanlage1

Pro Kobernaußerwald: Dies ist eine Wahl der Vernunft. Es gibt einen Spruch “Bemühe dich in erster Linie zu verstehen und in zweiter, verstanden zu werden.” Ich verstehe, dass es Menschen gibt, die die Welt retten wollen. Wenn es dabei auch noch etwas zu verdienen gibt, dann verstehe ich das auch noch. Oder geht es eher darum, sich ein Feigenblatt für das schlechte Gewissen zu besorgen, weil wir unserer Mutter Erde zuviel zumuten? Auch das verstehe ich. Weiters weiß ich, dass mit Vehemenz “Windkraftgebiete” für den Masterplan unseres Umweltlandesrates gesucht werden. Sollte dieser kommen, so ist damit zu rechnen, dass im Laufe der nächsten Jahre das gesamte Kobernaußerwaldgebiet in diesen Masterplan einbezogen wird. Auch das verstehe ich. Dann werden höchstwahrscheinlich auch die im Landesgesetz festgeschreibenen 800 Meter Abstand zu bewohnten Objekten ausgereizt werden. Diese 800 Meter Abstand sind dem Umstand zu verdanken, dass es bei der Windkraftanlage ELIAS im Hausruckwald einen Widerstand von 7 Anrainerfamilien gegeben hat. Vorher waren es 500 Meter.

kobernausserwald_mit_einer_windkraftanlage

Eine Weisheit, welche mir auch immer wieder zu denken gibt, ist folgende: “Wir wissen nicht, was wir besitzen, bis wir es verloren haben.
Und niemals dürfen wir von einem anderen verlangen, was wir selbst nicht zu geben bereit sind..” Wer sich einmal mit Anrainern von Windkraftanlagen oder gar Windparks unterhalten hat, nach dem sie/er Ihnen zu verstehen gegeben hat, dass er mit der örtlichen Lobby der “UmweltretterInnen” nicht zu tun hat, der kann sich ein Bild von den langfristigen Auswirkungen dieser in der Gegend verstreuten Ungetüme machen. Die Auswirkungen sind zur Genüge genannt worden und einige davon können Sie sich  im Video ein Stück weiter hinunter anhören.

kobernausserwald_mit_windkraftanlagen

Wir haben das Glück, in der Nähe einer großen, zumindest stark beruhigten Zone zu leben und diese für Erholung nutzen zu können. Ausserdem gibt es wenige Gegenden in unseren Breiten, wo sich Flora und Fauna noch so gut entfalten können. Es gibt seltene Pflanzen und sogar das scheue Birkhuhn wurde im diesem Wald gesichtet.  Dass sich Menschen, die sich dort erholen und die beruhigende und wohltuende Wirkung der entschleunigten Natur genießen gegen eine Industrialisierung (der Standort einer WKA ist ausgewiesenes Industrieareal) des Kobernaußerwaldes wehren - wer das nicht versteht, der versteht auch die Natur nicht mehr. Deshalb ist es auch so schwierig, eine Gesprächsbasis zu finden. Die 5000 Unterschriften hier sowie die insgesamt 9000 Unterschriften des Bundesverbandes zum Schutz des Waldes zeigen sehr wohl, dass sich sich hier um keine Minderheit handelt. Unverständlich ist eigentlich, dass Angehörige einer Partei, welche sich so vehement für den Schutz von Minderheiten einsetzen und Anwalt der Natur sind gerade den Waldschützern gegenüber diesen Schutz nicht zu kommen lassen.

Die Frage lautet: wollen wir weiterhin die letzte große beruhigte Zone des Inn- und Hausruckviertels erhalten oder sollen wir den Startschuss zur Industrialisierung zulassen? Wie schon gesagt:  “Wir wissen nicht, was wir besitzen, bis wir es verloren haben.”

Die Fotos wurden von der Bild-Welt zur Verfügung gestellt.

Windkraft im Kobernaußerwald wirtschaftlich?

Günther 5. Januar 2010

Der Windpark STERNWIND im Mühlviertel nördlich von Freistadt, auf dem Höhenrücken zur tschechischen Grenze ist der bisher einzige Österreichs in einem Waldgebiet. Er wurde immer als Musterbeispiel dargestellt und Exkursionen dorthin durchgeführt, von den Windkraftanhängern aus Munderfing bis zu GRÜNEN des Bezirkes Braunau.

Auch bei der Auseinandersetzung um das mittlerweile abgeblasene Windkraftprojekt im Dunkelsteinerwald  wurde der Bevölkerung von Hafnerbach ein Ausflug zum Windkraftpark Sternwind angeboten. Noch jetzt findet man Eintragungen von dieser Exkursion im Internet.

Die Realität schaut allerdings anders aus! Der Stromertrag von Sternwind war im Jahre 2009 mit 24,7 Mio. KWh das schlechteste Ergebnis seit alle 7 Räder in Betrieb sind.

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