Günther 26. September 2009
Die Bedeutung des Windstromes für die Energieversorgung und den Kampf gegen den Klimawandel wird von der Windkraftlobby stets künstlich aufgeblasen. Man gibt eine Zahl von mit Windstrom versorgten Haushalten an.
So erfuhren wir kürzlich aus Munderfing, die Verbauung des Kobernaußerwaldes mit den beiden Windkraftprojekten „Silventus“ und „Munderfing“ würde die Versorgung von 84% der Haushalte des Bezirkes Braunau mit el. Energie ermöglichen. Klingt ja recht eindrucksvoll.
Nun sehen wir uns die energiewirtschaftliche Bedeutung dieser beiden Projekte einmal etwas genauer an: Wegen der stark schwankenden Windverhältnisse ist eine Versorgung mit Windstrom im engeren Sinn überhaupt nicht möglich, denn dies würde bedeuten, dass der Strom dann bereitgestellt wird, wenn er benötigt wird. Die angeblich versorgten Haushalte wären wegen fehlenden Windes rund 2/3 der Zeit ohne ausreichende Stromversorgung.
Der nächste Fehler liegt in der Annahme des Stromverbrauches je Haushalt. Da wird allgemein mit dem Wert 3500 KWH pro Jahr gerechnet.
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Autor 17. September 2009

Ganz im Stil großer Umweltschutz- organisationen konnten Mitglieder der zwei Vereine zum Schutz des Kobernaußerwaldes Braunau und Ried ihr zentrales Anliegen zur Geltung bringen, nämlich den Kobernaußerwald nicht mit weiteren Großwindanlagen zu ruinieren.
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Autor 16. September 2009
Interessant - Landschaftsschutz: Der Antrag von Salzachwind Erneuerbare Energie GmbH auf Erteilung der naturschutzrechtlichen Bewilligung für die Errichtung der Windkraftanlage auf dem Lehmberg wird abgewiesen. Dies teilte der Bezirkshauptmann der Bezirkshauptmannschaft Salzburg-Umgebung, Hofrat Mag. Reinhold Mayer, heute, Freitag, 8. Februar, mit. Das umfangreiche Ermittlungsverfahren bestehend aus der Einholung von Befund und Gutachten aus den Bereichen Naturschutz, Fauna und Flora sowie Umweltmedizin hat ergeben, dass durch die Errichtung der Windkraftanlage eine erhebliche Beeinträchtigung des Landschaftsbildes, des Charakters der Landschaft und des Naturhaushaltes eintreten würde.
Weiterführende Infos auf der Seite der Landesregierung Salzburg: http://www.salzburg.gv.at/lkorr-meldung?nachrid=40160
Informationen der “Bürgerinitiative gegen Windpark Großeplaike Lehmberg: http://www.gutaltentann.com/windpark/
Autor 15. September 2009
Auf der Homepage der Gemeinde Munderfing findet sich (Stand 16. September 2009) folgender Passus: “Wenn man die derzeitige katastrophale Situation im Kobernaußerwald betrachtet, wo auf Grund des Käferbefalles täglich mehrere Hektar Fichtenwald gerodet werden müssen, kann bei der Errichtung der Windparkanlage nicht von Zerstörung des Waldes gesprochen werden.”
An diesem kurzen Text kann man erkennen, dass hier jemand am Werk ist, der meiner Meinung nach nicht die beste Beziehung zur Natur und schon gar nicht zum Wald hat. Den ganzen Beitrag lesen »
Autor 15. September 2009
In Munderfing wurde eine Bürgerinitiative, genannt MBI (Munderfinger Bürger Initiative), gegründet. Diese Bürgerinitiative hat laut der Aussage eines Leserbriefschreibers in den Tips vom 15. September 2009 auf Seite 8 angekündigt, in der Gemeindestube für mehr Transparenz und mehr Bürgerbeteiligung zu sorgen.
Das ist spannend, vor allem, wenn man in den letzten Jahren die Berichterstattung von der Geschlossenheit der Gemeinde in ALLEN Fragen der Gemeindepolitik, auch der Energiepolitik, gelesen hat. Sogar Reisen nach Brüssel (diese Info wurde auch in den Zeitungen kolportiert) sind für die Gemeindeziele durchgeführt worden. Die MBI wird bei den kommenden Kommunalwahlen antreten. Wenn jetzt eine Bürgerinitiative aus den oben genannten Gründen gegründet wird, so stimmt mich das sehr nachdenklich, ob wirklich alle Munderfinger … (den Rest darf ich hier nicht schreiben).
Da der Kobernaußerwald keine Möglichkeit hat, sich mit einer Bürgerinitiative gegen seine offensichtliche Industrialisierung zur Wehr zu setzen, gibt es den “Verein zum Schutze des Kobernaußerwaldes”, der sich seiner annimmt.
Hier der Link zur Munderfinger Bürgerinitiative:
http://www.mbi-munderfing.at/
Hier der Link zur Berichterstattung über die MBI:
http://www.salzburger-fenster.at/rubrik/lokales/3209/munderfing-aufstand-gegen-umfahrung_13773.html
Autor 15. September 2009
Unverständliche Behauptungen (Leserbrief vom 15. September 2009 Seite 14 in den Tips Braunau)
Ein Artikel in der Tips Braunau, 36. Woche 2009, zur Windkraftverbauung des Kobernaußerwaldes enthält Statements des Windkraftplaners J. Payr, welche keinen Bezug mehr zur Realität haben.
Payr behauptet, in 100 m Nabenhöhe würde praktisch immer der Wind wehen und suggeriert damit auch eine stetige Stromerzeugung. Vor mir liegt ein von der Energie AG herausgegebenes Diagramm der Windstromerzeugung über den Zeitraum von einem Monat (August). Und das spricht eine ganz andere Sprache. Über die meiste Zeit des Monats wird null Windstrom oder Strom in nur ganz geringen Mengen eingespeist. Nur über wenige kurze “Spitzen” wird Strom nahe der vollen Kapazität erzeugt. Der Mittelwert über den Monat berechnet beträgt dann magere 12% der Ausbauleistung.
Unde wenn Herr Payr, ganz offensichtlich auf den Kobernaußerwald bezogen, behauptet: “Wir liefern Windstrom auf Knopfdruck“, dann kann er genauso gut die Bereitstellung von Regen oder Sonnenschein auf Knopfdruck versprechen. Da verwundert es nicht mehr, dass auch die Angabe, “es könnten (mit den geplanten Windkraftanlagen) 84% aller Haushalte im Bezirk Braunau mit Strom versorgt werden”, keineswegs der Realität entspricht.
Man muss sich schon fragen: Für wie dumm hält Herr Payr uns Innviertler eigentlich?
admin 14. September 2009
Laut einer Publikation in Spiegel Online
Fledermäuse können in der Nähe von Windrädern sterben, auch wenn sie gar nicht mit den Rotorblättern kollidiert sind.
Britische Forscher haben herausgefunden, dass allein die Druckunterschiede in der Nähe der Rotoren die Lungen der Tiere platzen lassen können. Den ganzen Beitrag lesen »